Verantwortlich: info kg
Bereitgestellt: 16.07.2025
Geschichte
Geschichte der Kirche Bargen und der Kirchenglocken
Bargen BE besitzt ein Kleinod, auf das die Einwohner mit Recht stolz sind. Die südlich des Dorfes an einem Hügel, der sogenannten Bargenschanze, gelegene Kirche, steht seit 1908 unter kantonalem Denkmalschutz.
Im neunten oder im zehnten Jahrhundert ursprünglich als Kapelle erbaut, wurde sie wahrscheinlich zur Zeit der Reformation durch einen Anbau mit Glockenturm zur heutigen Form erweitert. Nach der Kirche Einigen ist jene von Bargen somit die zweitälteste Kirche im Kanton Bern.
1969 wurden das Dach und der Turm renoviert. Die Turmbalken, die zum Teil noch mit daumendicken Holznägeln zusammengehalten werden, sind zusätzlich gesichert und das Turmdach mit neuen Schindeln aus Lärchenholz gedeckt worden. Das Geläut wurde zum Teil erneuert und auf drei Glocken erweitert und zusätzlich elektrifiziert. In einer zweiten und dritten Etappe folgte 1970-1971 eine umfassende Renovation und Restaurierung der ganzen Kirche.
Die Kirchenglocken
Beim Giessen der zwei neuen Glocken am 7. März 1969 waren der Kirchgemeinderat und Leute aus dem Dorf in der Glockengiesserei Rüetschi AG in Aarau vor Ort anwesend. Am 19. April im gleichen Jahr fand in Bargen der Glockenaufzug durch die damaligen Schulklassen statt. Mit vereinten Kräften zogen die Schulkinder Glocke für Glocke in die Höhe. Ein Tag, der nur einmal alle paar Jahrhunderte wiederkehrt.
Die zwei im Jahre 1969 gegossenen Glocken durften zusammen mit derjenigen aus dem Jahre 1731 am Eidg. Dank-, Buss- und Bettag von 1970 nach längerem Unterbruch die Einwohner von Bargen erstmals wieder zur Kirche rufen.
Die drei Glocken sind mit folgenden Inschriften versehen:
Glocke von 1731
«Mein ehriner Mund und eiserne Zung ruft zur Kirche alt und jung.»
Grössere Glocke von 1969
«Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird's wohl machen»
Kleinere Glocke von 1969
«Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln»
Bis zum heutigen Tag läuten die drei Glocken der Kirche Bargen jeden Gottesdienst, Trauung oder Beerdigung ein. Werktags ertönt das Geläute um 11.00 Uhr. Früher zeigte das Geläut um 11.00 Uhr den Frauen auf dem Feld an, dass die Zeit zum kochen gekommen ist. Am Samstagabend ertönen die Glocken um 19.00 Uhr um den Sonntag einzuläuten. An Silvester darf das Geläut nicht fehlen. Kurz vor 12.00 Uhr Mitternacht läuten die Glocken das alte Jahr aus, danach schlägt die Uhr zwölf, um schliesslich das neue Jahr mit feierlichem Klang einzuläuten.
Wenn die Glocken erklingen, schwingt der «Güggu» zuoberst auf der Kirchturmspitze kräftig mit. Das Geläut möge in guten und schlechten Zeiten sowohl die Ohren wie die Herzen der Menschen in Bargen erreichen.
Im neunten oder im zehnten Jahrhundert ursprünglich als Kapelle erbaut, wurde sie wahrscheinlich zur Zeit der Reformation durch einen Anbau mit Glockenturm zur heutigen Form erweitert. Nach der Kirche Einigen ist jene von Bargen somit die zweitälteste Kirche im Kanton Bern.
1969 wurden das Dach und der Turm renoviert. Die Turmbalken, die zum Teil noch mit daumendicken Holznägeln zusammengehalten werden, sind zusätzlich gesichert und das Turmdach mit neuen Schindeln aus Lärchenholz gedeckt worden. Das Geläut wurde zum Teil erneuert und auf drei Glocken erweitert und zusätzlich elektrifiziert. In einer zweiten und dritten Etappe folgte 1970-1971 eine umfassende Renovation und Restaurierung der ganzen Kirche.
Die Kirchenglocken
Beim Giessen der zwei neuen Glocken am 7. März 1969 waren der Kirchgemeinderat und Leute aus dem Dorf in der Glockengiesserei Rüetschi AG in Aarau vor Ort anwesend. Am 19. April im gleichen Jahr fand in Bargen der Glockenaufzug durch die damaligen Schulklassen statt. Mit vereinten Kräften zogen die Schulkinder Glocke für Glocke in die Höhe. Ein Tag, der nur einmal alle paar Jahrhunderte wiederkehrt.
Die zwei im Jahre 1969 gegossenen Glocken durften zusammen mit derjenigen aus dem Jahre 1731 am Eidg. Dank-, Buss- und Bettag von 1970 nach längerem Unterbruch die Einwohner von Bargen erstmals wieder zur Kirche rufen.
Die drei Glocken sind mit folgenden Inschriften versehen:
Glocke von 1731
«Mein ehriner Mund und eiserne Zung ruft zur Kirche alt und jung.»
Grössere Glocke von 1969
«Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird's wohl machen»
Kleinere Glocke von 1969
«Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln»
Bis zum heutigen Tag läuten die drei Glocken der Kirche Bargen jeden Gottesdienst, Trauung oder Beerdigung ein. Werktags ertönt das Geläute um 11.00 Uhr. Früher zeigte das Geläut um 11.00 Uhr den Frauen auf dem Feld an, dass die Zeit zum kochen gekommen ist. Am Samstagabend ertönen die Glocken um 19.00 Uhr um den Sonntag einzuläuten. An Silvester darf das Geläut nicht fehlen. Kurz vor 12.00 Uhr Mitternacht läuten die Glocken das alte Jahr aus, danach schlägt die Uhr zwölf, um schliesslich das neue Jahr mit feierlichem Klang einzuläuten.
Wenn die Glocken erklingen, schwingt der «Güggu» zuoberst auf der Kirchturmspitze kräftig mit. Das Geläut möge in guten und schlechten Zeiten sowohl die Ohren wie die Herzen der Menschen in Bargen erreichen.
