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Bereitgestellt: 20.01.2026
Das evangelisch reformierte Abendmahl
Beim evangelischen-reformierten Abendmahl feiern wir die Gemeinschaft mit Jesus Christus. Am Abendmahl in unserer Evangelischreformierten Kirche kann jeder getaufte Mensch jeden Alters teilnehmen. Die Konfession spielt dabei für uns keine Rolle.
Evangelisches reformiertes Abendmahl: Bedeutung
Beim Abendmahl erinnern wir uns daran, dass Jesus Christus für uns gestorben und auferstanden ist. Denn damit hat er auch für uns den Tod besiegt. Dabei ist uns außerdem die Gemeinschaft sehr wichtig: Denn beim Abendmahl kommen wir zusammen, um Brot und Wein miteinander zu teilen. Brot und Wein haben für uns eine besondere Bedeutung. Sie beziehen sich auf das letzte Abendmahl, bei dem Jesus Christus mit seinen Jüngern zusammensaß. Vor seiner Kreuzigung verglich er dabei das Brot mit seinem Leib, den Wein mit seinem Blut.
Jesus Christus sagte: „Wenn ihr das esst und trinkt, denkt ihr an mich und ich bin euch gegenwärtig.“ Das bedeutet für uns: Beim evangelischen reformierten Abendmahl stehen wir über seinen Tod hinaus mit Jesus Christus in Verbindung. Wenn die Pfarrpersonen beim Abendmahl den Menschen das Brot reichen, sagen sie daher zum Beispiel: „Sehet, das ist Christi Leib.“ Den Wein reichen sie mit den Worten: „Sehet, das ist mein Blut.“ Das gebrochene Brot wird von der Pfarrperson direkt verteilt. Hier in Bargen wird der Wein in den Zinnbechern und der Traubensaft in den kleinen Gläsern gegeben.
Abendmahl: Unterschiede evangelisch und katholisch
Auch in der katholischen Kirche feiern Menschen im Gottesdienst das Abendmahl. Das Abendmahl wird in der katholischen Kirche meistens als Eucharistie bezeichnet. In der katholischen Kirche genauso wie in der evangelischen Kirche ist das Abendmahl ein Sakrament. Damit ist ein sichtbares Zeichen gemeint, durch das Gott den Menschen nahekommt. Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen der evangelischen und der katholischen Kirche im Verständnis des Abendmahls. Daher sind in der katholischen Kirche normalerweise nur Katholikinnen und Katholiken zum Abendmahl zugelassen, in der evangelischen-reformierten Kirche können alle Getauften am Abendmahl teilnehmen.
Woher kommt das Abendmahlbrot eigentlich in Bargen und wer macht, backt es? Bei uns macht das Brot nun Therese Läderach sie ist angestellt als Hilfssigristin. Vorher hat es Vreni Salzmann gebacken. Therese ist eine sehr gute Bäckerin, sie macht auch die feinen Züpfen für die Apéros in der Kirche; Butterzopf, Speckzopf und gefüllte Zöpfe in zwei Varianten sind ihre Spezialität. Oftmals wird sie auch von ihrer Tochter unterstützt in der Backstube zu Hause.
Kirchgemeinderätin, Priska Hostettler, Text zum Abendmahl: sinnundsegen.de
