Gesichter hinter den Namen in der Kirchengemeinde Walperswil-Bühl

Matthias Leuginger Foto (Foto: Matthias Leuzinger)
Kirchenrat klingt oft nach langen Sitzungen, vielen Akten und komplizierten Entscheidungen – aber dahinter stehen echte Menschen mit Ideen, Meinungen und ganz unterschiedlichen Lebenswegen.

Wir wollten wissen: Was motiviert eigentlich unsere Ratsmitglieder sich für die Dörfer einzusetzen? Wie sieht ihr Alltag zwischen Beruf, Familie und Rat aus? Und was macht an der Ratsarbeit am meisten Spaß – oder auch manchmal richtig Kopfzerbrechen?

Im Interview, welches nun monatlich erscheint, sprechen sie offen über ihre Erfahrungen, ihre Ziele und darüber, was sie sich für die Zukunft wünschen.

Interview mit Matthias Leuzinger:

Seit wann bist du im Kirchenrat und was sind deine Aufgaben?
Ich bin seit Januar 2025 im KGR. Da ich selber Kinder habe, durfte ich das Resort KUW übernehmen.

Wie sieht dein Zuhause aus?
Wir wohnen in einem alten Einfamilienhaus aus dem Jahr 1946 mit Blick über das grosse Moos. Mein Zuhause ist aber generell die Gegend um den Frienisberg und den Bielersee.

Was machst du am liebsten in deiner Freizeit?
Ich lese sehr gerne und wenn ich mich entspannen will, mähe ich den Rasen. Ausserdem bin ich leidenschaftlicher Camper und fasziniert von alten Autos.

Was ist deine Lieblingsjahreszeit und warum?
Der späte Frühling, wenn die Natur so richtig erwacht und draussen wieder Pullover Wetter herrscht. Der Grund sind auch meine Hobbys, die bei wärmerem Wetter einfach mehr Spass machen.

Was möchtest du uns über die deine Familie erzählen?
Da ich selber in einer grossen Familie aufwuchs, hatte ich immer den Wunsch nach vielen Kindern. Gemeinsam mit meiner Frau haben wir drei Knaben und ein Mädchen. Ich schätze besonders die gemeinsame Zeit am Esstisch, obwohl es manchmal ganz schön laut und chaotisch ist.

Was macht die an der Ratsarbeit am meisten Spaß – oder auch manchmal richtig Kopfzerbrechen?
Da ich von Beruf Schreiner/Monteur bin, ist die Ratsarbeit eine willkommene Abwechslung und einen Perspektivenwechsel zu meiner ansonsten eher körperlichen Arbeit. Womit ich allerdings kämpfe, ist der Mailverkehr mit dem Rat oder der Kirche32. Ich muss mich jede Woche selber zwingen meine Mails pünktlich zu lesen und zeitnah zu beantworten 😉

Gibt es ein Land das du unbedingt besuchen möchtest?
Ich war vor zwölf Jahren in China und fand das Land kulturell und kulinarisch sehr faszinierend. Generell versuche ich aber nicht zweimal an den gleichen Ort zu reisen.

Was ist dein Lieblings Rezept und möchtest du es mit uns teilen?
Ich mag sehr gerne Safranrisotto mit Saltimbocca! Ausserdem sollte eine gute Flasche Rotwein nicht fehlen. Fürs Risotto kann ich Betty Bossi empfehlen.

Witzige Anekdote aus deinem Leben?
Bei dieser Frage kommen mir nur die peinlichen Anekdoten in den Sinn und diese werde ich auf keinen Fall mit euch teilen 😉.

Was sind deine Ziele oder wünschst du dir für die Zukunft unserer Stadt?
Ich mag das Leben im Dorf, die Nähe und den Zusammenhalt den eine kleine Gemeinde wie Walperswil ausmachen! Für ein gemeinsames Miteinander braucht es immer genügend Leute, die sich in den verschiedenen Ämtern und Vereinen einbringen und somit ein Dorf erst so richtig lebenswert machen. Mein Ziel ist es ein Rad im Getriebe unserer Gesellschaft zu sein. Für unser Dorf und seine Bewohner wünsche ich mir, das Walperswil sich seinen Ländlichen Charm behält!